
Die neue Diskussionsreihe des Germanistischen Instituts „Lektüren in Gesellschaft. Bochumer literaturwissenschaftliche Gespräche“ geht von der Beobachtung aus, dass die derzeitigen Umwälzungen der Produktions-, Distributions- und Rezeptionsbedingungen von Literatur, die Veränderung ihrer sozialen Funktion und ihrer gesellschaftlichen Bedeutung auch die literaturwissenschaftliche Forschung und Lehre nicht unberührt lassen. Dem zwanglosen Austausch über diese Veränderungen jenseits unserer Einzelforschungen und individuellen Kooperationen will die Reihe als eine Art offenes Kolloquium einen Ort geben. Dazu möchten wir Sie und Euch ganz herzlich einladen.
Als Auftakt stellt Hanna Hamel (Akademie der Bildenden Künste München) am Dienstag, dem 12. Mai, um 16 Uhr ihr Buch Der nächste Text. Postdigitale ästhetische Kooperation (Matthes & Seitz Berlin, 2025) an der Ruhr-Universität Bochum (GB 5/160) kurz vor und zur Diskussion. In Der nächste Text fragt Hanna Hamel danach, wie sich Zusammenarbeit beim Schreiben, Lesen und Veröffentlichen durch die fortschreitende Digitalisierung verändert. Zudem erinnert sie, ausgehend von diesen aktuellen Rahmenbedingungen für die Produktion literarischer Texte, auch an diejenigen Formen der literarischen Kooperation, die auf den ersten Blick nicht immer als solche erkennbar sind.
Alle, die einen Blick ins Buch werfen möchten, können sich unter folgendem Link einen Einblick in die OA-Version verschaffen. Einschlägig für den Vortrag sind die Kapitel I.1 und IV.2:
https://www.matthes-seitz-berlin.de/fs/OPENACCESS/hamel_der-naechste-text_oa.pdf
Wir freuen uns auf Sie und Euch!
